Aktuelles

Der Verfügungsfonds der Auridis Stiftung unterstützt am Programm "Thüringer Präventionsketten" teilnehmende Kommunen beim Auf- und Ausb ...

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2025 haben die Präventionskettenverantwortlichen in den Kommunen viele Akteur:innen zusammengebracht, gemeinsam Übergänge gestaltet und kommunen ...

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Die Terminübersicht der Thüringer Präventionsketten für 2026 ist da.

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Am 13.12.2025 fand ein Dialog zwischen Bürger:innen, Vereinen, sozialen Dienstleister:innen, Politik und Verwaltung in Form der Sozialraumkonferen ...

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Am 20.11.2025 besuchte uns das Team der Präventionsketten Hessen in Erfurt.

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Veranstaltungen

Wie gelingt interne Verwaltungskommunikation? Wir schärfen Ziele, Kanäle und den Umgang mit Herausforderungen.

Wie können Kommunen Kinderarmut wirksam begegnen? Ein Termin der Veranstaltungsreihe "Thüringer Online-Fachgespräche".

In der Online-Reihe präsentieren Landkreise Good-Practice-Beispiele aus ihren Präventionsketten. Das Thema wird noch bekanntgegeben.

Die digitale Reihe bietet Thüringer Kommunen Impulse rund um Präventionsketten und angrenzende Themen. Das Thema wird noch bekanntgegeben.

Über die Präventionsketten

Prozessbegleitung

In den Kommunen beginnt mit dem Aufbau von Präventionsketten ein bereichsübergreifender Verständigungsprozess, der initiiert, moderiert, begleitet und immer wieder neu reflektiert und weiterentwickelt werden muss. Ziel des Vorhabens ist es, strukturelle Bedingungen für ein ressortübergreifendes Wirken von präventiven Ansätzen zu schaffen. Bestehende Netzwerke, Angebote sowie die Akteure sollen so zusammengeführt werden, dass ein untereinander abgestimmtes Handeln im Rahmen einer integrierten kommunalen Gesamtstrategie möglich wird. Das IKPE bietet eine Begleitung zu allen Prozessschritten beim Auf- und Ausbau von Präventionsketten in Form von kommunenspezifischen Einzelberatungen, Qualifizierungsangeboten, Wissenstransfer und Vernetzung über Fachtagungen und Fachgespräche sowie der Initiierung und Unterstützung des interkommunalen Austausches an.

Die kontinuierliche, fachliche Begleitung wird zu den Themen angeboten:

  • Arbeit einer Koordinierungsstelle
  • Netzwerkqualifikation
  • Kommunale Struktur- und Strategieentwicklung
  • Entwicklung von passgenauen und bedarfsgerechten Angeboten für Kinder und Familien und deren Umsetzung
  • Entwicklung von praxisbezogenen Wirkungsannahmen
  • Begleitung zur Umsetzung von Wirkungsorientierung
  • Qualifizierung von Mitarbeiter*innen
  • Wissenstransfer in Veranstaltungsformaten und Fortbildungsangeboten
  • Interkommunaler Austausch

Konzeptionell ist verankert, dass jede Kommune ihren eigenen, individuellen Weg beim Auf- und Ausbau einer Präventionskette gehen kann. Bereits bestehende Steuerungsstrukturen und Kenntnisse im Bereich integrierter Planung ermöglichen den Planungskräften vor Ort, Schritte des Planungskreislaufes eigenständig zu gestalten. Das IKPE unterstützt je nach Bedarf diesen Prozess, für den ein Umfang der Beratungs- und Begleitungstätigkeit im Vorfeld vereinbart wird.

Nach einer initialen Zieldefinition entwickelt der Landkreis oder die kreisfreie Stadt gemeinsam mit dem IKPE einen zeitlich befristeten Umsetzungsplan. Im Umsetzungsplan wird festgeschrieben, welche Ziele angestrebt und welche Meilensteine erreicht werden sollen. Er konkretisiert die Entwicklungsperspektiven des Landkreises/der kreisfreien Stadt und überführt diese in einen zielorientierten Plan zur Prozessbegleitung und ist jährlich zu aktualisieren.

Für interessierte Kommunen besteht das Angebot der Prozessbegleitung bis Ende 2028, im Anschluss wird über eine Fortsetzung mit dem Thüringer Sozialministerium (TMSGAF) beraten.

Als Prozessbegleitung unterziehen auch wir uns als IKPE einer kritischen Reflexion. Wissen wir, was wir tun? Werden wir den Bedarfen der Kommunen gerecht? Welche Handlungsschritte, Strukturen und Haltungen sind erforderlich, um effektive Lösungen auf kommunaler Ebene entfalten zu können? Hierzu stehen wir in einem kontinuierlichen Austausch mit Wissenschaft und Fachexpertise. Ein wertvoller Ansprechpartner ist der Qualitätsverbund Präventionsketten. Das IKPE ist seit Gründung des bundesweiten Zusammenschlusses von Fachorganisationen, die alle erfahren in der Kommunalbegleitung und Umsetzung von Präventionsketten sind, aktives Mitglied. Der Qualitätsverbund Präventionsketten ist sowohl eine Wissensgemeinschaft als auch eine Lobbygemeinschaft, um kommunale Präventionsketten als Lösungsansatz für ein gelingendes Aufwachsen aller Kinder weiter auszubauen und nachhaltig zu implementieren. Lesen Sie mehr dazu in dem gemeinsam verfassten Selbstverständnis, was der Qualitätsverbund Präventionsketten ist.

Fördermöglichkeiten

Das Förderprogramm richtet sich an Landkreise und kreisfreie Städte von Thüringen. Die Laufzeit des Förderprogramms wurde verlängert bis 2028.

Seit Beginn des Jahres 2026 können wir fünf weitere Thüringer Kommunen im Rahmen des Förderprogramms Präventionsketten begleiten. Dazu werden sie in zwei Bereichen (fachlich sowie finanziell) über die Dauer von bis zu drei Jahren unterstützt.

Kommunen erhalten eine intensive fachliche Unterstützung, um vor Ort Präventionsnetzwerke strategisch auf- und auszubauen. Unser Angebot ist, den Kommunen eine stabile Prozessreflexion mit Fachexpertise während des Aufbaus von Präventionsnetzwerken für die Stärkung eines gelingenden Aufwachsens von Kindern zu ermöglichen.

Fachliche Förderung

Prozessbegleitung mit den Angeboten der/des

  • Fachberatung und Qualifizierung
  • Interkommunalen Austauschs zwischen Thüringer Kommunen und bundesweit
  • Wirkungsorientierung und Selbstevaluation
  • Praxisorientierten Öffentlichkeitsarbeit

Auf der Basis einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Landkreis oder der kreisfreien Stadt und dem IKPE wird die fachliche Prozessbegleitung vereinbart. Die Kooperationsvereinbarung wird konkret auf Ihre Kommune angepasst. Die Auridis Stiftung fördert uns weiterhin. Auf dieser Grundlage ist es dem IKPE möglich, die Prozessbegleitung kostenfrei anzubieten.

Mit Beginn des Jahres 2026 hat sich die Struktur des Förderangebotes von personellen Ressourcen im Rahmen der Sozialstrategierichtlinie (ESF Plus) verändert.

Kommunen haben die Möglichkeit die Förderung einer Stelle (1,0 VBE) für die Präventionskoordination und dem Präventionsnetzwerkmanagement zu beantragen. Die Stelle ist Teil des Kontingents zur Entwicklung von kommunalen Sozialstrategien von insgesamt bis zu 4,0 Stellen, die Kommunen mit Hilfe der Sozialstrategierichtlinie zur Entwicklung sozialer Infrastrukturen beantragen können.

Hinweis : Die bisherige Splittung (0,5 Stelle Auridis / 0,5 Stelle Sozialstrategierichtlinie TMSGAF) entfällt seit Ende 2025.

Flexible Zusammenarbeit mit dem IKPE

Die fachliche Begleitung durch das IKPE ist unabhängig davon, ob eine externe Stellenfinanzierung favorisiert wird.

Weiterführende Informationen und Antragstellung

Wenn Sie Präventionsnetzwerke und -strategien in Ihrer Kommune umsetzen möchten, stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite.

Haben Sie Interesse? Bitte wenden Sie sich direkt an uns, um die Möglichkeiten für Ihre Kommune zu besprechen.

Heike Schaarschmidt
Leiterin Programm Thüringer Präventionsketten
0361 30257 – 604
heike.schaarschmidt@ikpe-erfurt.de

Weiterführende Literatur

Teilnehmende Kommunen

Die Landeshauptstadt Erfurt, zentral gelegen im Herzen Thüringens, zählt rund 216.000 Einwohner*innen (Stand: 2023). Bekannt als älteste Univers ...

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Gera ist eine kreisfreie Hochschulstadt im Osten Thüringens. Hinter der Landeshauptstadt Erfurt sowie Jena steht Gera mit rund 96.000 Einwohnern n ...

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Mit seinen etwas mehr als 69.000 Einwohnerinnen und Einwohnern und 38 Gemeinden liegt der Landkreis Sömmerda geografisch gesehen im nordöstlichen ...

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Der Wartburgkreis liegt im Westen Thüringens. Die Namenspatin des Landkreises ist ganz klar die weltbekannte Wartburg, auf der schon Martin Luther ...

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„Natürlich sportlich!“ ist das Motto der Prachtregion in Südthüringen. Kein Wunder, denn neben Oberhof gehören auch die Kurstädte Schmalka ...

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Die Lichtstadt Jena startete am 08. Februar 2023 mit dem Programm Thüringer Präventionsketten. Die ostthüringische Kommune hat 110.502 Einwohner ...

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Der Saale-Orla-Kreis startete das Programm „Thüringer Präventionsketten“ mit dem Ziel, die sozialen Angebote besser zu vernetzen.

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Fotos: IKPE

Team

Dr. Heike Schaarschmidt ist Projektleiterin „Thüringer Präventionsketten“ und bereichert das IKPE Team seit Juli 2022. Als promovierte Sozialpädagogin arbeitete Dr. Schaarschmidt in der anwendungsorientieren Forschung und bringt zudem sehr viel (Er)Kenntnis und jahrelange Praxis aus der Kommunalpolitik mit.

Telefon: 0361 30257 -604
E-Mail: heike.schaarschmidt@ikpe-erfurt.de

Julia Bäring ist als studierte Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin seit April 2023 im Team der „Thüringer Präventionsketten" am IKPE. Einen internationalen Blick auf die Sozialforschung und Sozialarbeit erhielt sie während eines Auslandssemesters auf Malta in einer Non-Profit-Organisation. Die Thüringerin bringt sich mit ihren Kenntnissen in die Prozessbegleitung ein.

Telefon: 0361 30257 – 609
E-Mail: julia.baering@ikpe-erfurt.de

Svenja Ossenbrüggen

Prozess­begleitung

Svenja Ossenbrüggen vervollständigt das Team der "Thüringer Präventionsketten" seit Oktober 2025. Berufliche Erfahrung hat sie als wissenschaftliche Referentin beim Deutsches Jugendinstitut e.V. und bei der Phineo gAG als Projektmanagerin im Bereich Weiterbildung sowie in der Content-Entwicklung gewonnen.

Telefon 0361 30257 - 605
E-Mail: svenja.ossenbrueggen(at)ikpe-erfurt.de

Beirat Programm Thüringer Präventionsketten

Leiter Institut für kommunale Planung und Entwicklung (IKPE)

E-Mail: joerg.fischer@ikpe-erfurt.de

Denis Heymann

Sachbearbeiter Referat 32 | Arbeitsmarkt- und Berufsbildungsförderung, ESF | Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (TMASGFF)

E-Mail: denis.heymann@tmasgff.thueringen.de

Dr. Heike Schaarschmidt

Institut für kommunale Planung und Entwicklung (IKPE); Programmleitung "Thüringer Präventionsketten"

E-Mail: heike.schaarschmidt@ikpe-erfurt.de

Dr. Heinz-Jürgen Stolz

Leitung Präventionsketten in Nordrhein-Westfalen

E-Mail: heinz-juergen.stolz@t-online.de

Marc von Krosigk

Geschäftsführer Auridis Stiftung

Markus Büchel

Projektmanager Auridis-Stifttung

E-Mail: markus.buechel@auridis.de

Sarah Koch

Mitarbeiterin im Referat 46 "Gesundheitsförderung" im Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (TMASGFF)

E-Mail: sarah.koch@tmasgff.thueringen.de

Uta Maercker

Geschäftsführerin Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e. V. (AGENTHUR)

 

E-Mail: maercker@agethur.de

Yvonne Hager

Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS), Landesjugendamt

E-Mail: yvonne.hager@tmbjs.thueringen.de

Yvonne Hoyer-Bachmann

Netzwerkkoordinatorin "Frühe Hilfen" in der Stadtverwaltung Jena; Jugendamt Jena/Fachdienst Jugendhilfe

E-Mail: yvonne.hoyer-bachmann@jena.de

Service und Medien

One Pager "Thüringer Präventionsketten"

Antragsverfahren Verfügungsfonds Auridis

Antragsformular Verfügungsfonds Auridis

Vorlage Kooperationsvereinbarung 2026-2028

Thüringer Präventionsketten Terminübersicht 2026

Handlungsempfehlung Präventionsketten von Prof. Fischer

Gemeinsam für Chancengerechtigkeit: Präventionsketten im politisch-administrativen Mehrebenensystem - Handlungsempfehlungen an den Bund

Prof. Dr. Jörg Fischer Expertise Perspektive Kommune Armutsprävention

Handreichung Netzwerk- und Akteursanalyse "Thüringer Präventionsketten"